Programm
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Kriegskinder und Kriegsenkel


Kurs-Nr. P160553
Beginn Di., 03.09.2019, 19:00 Uhr - 20:30 Uhr
Dauer 1 Termin, insg. 2 Ust.
Teilnehmerzahl 10 bis max. 35
Kursentgelt 8,00 €
Kursleitung Nicole Wolters
Kursort
Vortrag
Die beiden Weltkriege sind nun schon lange Zeit vorbei. Die Zahl der Menschen, die den Krieg selbst erlebt haben, wird zwar immer weniger aber die Kriegserfahrungen wirken in den Nachkommen fort. Die Forschung weiß heute, dass Traumata auch genetisch weiter gegeben werden können. Selbst wenn die Eltern und Großeltern das im Krieg Erlebte nie thematisierten, es verdrängten oder bewusst gar nicht erinnern konnten, kann es doch erheblichen Einfluss auf die Nachkommen genommen haben. So haben diese oftmals irrationale Muster, Glaubenssätze oder sogar körperliche Symptome. Auch unklare Ängste und Befürchtungen können ein übernommenes Erbe darstellen. Beispielsweise können manche nichts, selbst Defektes, wegwerfen, auch Essensreste müssen immer verwertet werden. Andere fühlen sich ein Leben lang schuldig oder fremd, ohne zu wissen warum. Viele stehen unter enormem Leistungsdruck und trauen sich nicht, sich anderen mit ihren Gefühlen und Nöten anzuvertrauen.
An diesem Abend stellt die systemischen Familienberaterin Nicole Wolters vor, wie das Erlebte auf die Nachkommen Einfluss nehmen konnte und was die heute Lebenden für sich tun können.

Kurstermine


Datum
Di., 03.09.2019
Uhrzeit
19:00 - 20:30 Uhr
Ort
Willy-Brandt-Ring 40, Viersen, VHS-Zentrum, Geb. I, Nr. 101


Kreisvolkshochschule Viersen

Willy-Brandt-Ring 40 | 41747 Viersen
0 21 62 / 93 48 0
0 21 62 / 93 48 99
vhs@kreis-viersen.de




Öffnungszeiten

montags bis freitags von 09:00 bis 16:00 Uhr
und nach Vereinbarung