Vorträge, Lesungen, Diskussionen

Christliche Bildsprache in der Malerei von Jan van Eyck


Kurs-Nr. Q610211
Datum So., 22.03.2020, 11:15 Uhr - 12:45 Uhr
Dauer 1 Termin, insg. 2 Ust.
Teilnehmerzahl 5 bis max. 80
Entgelt 5,00 €
Das Entgelt entrichten Sie bitte vor Ort in bar.
Leitung Dr. Simone Husemann
Kursort
Kulturforum Franziskanerkloster
Burgstraße 19, 47906 Kempen
Im "Herbst des Mittelalters", an der Schwelle zur Neuzeit, entwickelte sich in den Niederlanden in der bildenden Kunst etwas bahnbrechend Neues: Jan van Eyck (* um 1390 in Maaseik; verstorben 1441 in Brügge), ein Brügger Maler, erfindet das Bild vollkommen neu. Mit feinsten Pinselstrichen konstruiert er, wie auch seine Künstlerkollegen Rogier van der Weyden, Hugo van der Goes und Hans Memling, detaillierte Bildwelten. Seine Arbeit steht auch für eine seit der Antike nicht mehr erreichte Naturbeobachtung und -treue sowie äußerst wirkungsvoll eingesetzte Lichteffekte und Farben. Zudem wurden die im Mittelalter üblichen Goldgründe durch realistische Landschaften als Bildhintergrund ersetzt. Es änderte sich aber nicht nur Maltechnik: Plötzlich hatten die Heiligen ihren Platz nicht mehr nur in den Gotteshäusern, sondern auch in den Wohnstuben der Bürger - wenn auch nur der Wohlhabenden Hier gab van Eyck einer christlichen Symbolsprache Raum geben, die bis in die heutige Zeit staunen lässt. Sie dem Publikum des 21. Jahrhunderts ein wenig entschlüsseln zu helfen, dient dieser Vortrag.
Vortrag in Zusammenarbeit mit dem Kempener Geschichts- und Museumsverein e.V.

Termine

Datum
So., 22.03.2020
Uhrzeit
11:15 Uhr - 12:45 Uhr
Ort
Kulturforum Franziskanerkloster
Burgstraße 19, 47906 Kempen


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0 21 62 / 93 48 0
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Öffnungszeiten

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