EINZELVERANSTALTUNGEN (Vorträge, Dichterlesungen, Diskussionen u.a.)

Die Amme des Menschen - philosophische Betrachtungen zum Phänomen Gewohnheit


Kursnummer N180212
Beginn Do., 23.05.2019, 15:00 - 16:30 Uhr
Min. Teilnehmer 5
Max. Teilnehmer 30
Kursentgelt 5,00 €
Dauer 1 Termin
Kursleitung Dr. Rainer Helfenbein
Kursort
Burg, Thomasstraße 20, R. 118
Thomasstraße 20, 47906 Kempen
Alternativkurse
Nicht um die „Mutter aller Probleme“ (Horst Seehofer), sondern um die Nährmutter aller Menschen (Friedrich Schiller) soll es in diesem Seminar gehen: um die Gewohnheit. „Denn aus Gemeinem ist der Mensch gemacht, und die Gewohnheit nennt er seine Amme.“ Diesen Worten Schillers zufolge (die er seinem Protagonisten Wallenstein im dritten Teil der Wallenstein-Trilogie kurz vor dessen Tod in den Mund legt), ist die Gewohnheit etwas Positives, etwas Leben erhaltendes. Dass dies aber auch umgekehrt gesehen werden kann, dass mit der Gewohnheit etwas zum Ende kommt und abstirbt, leuchtet ebenso ein – und spiegelt sich ansatzweise in Redewendungen wie die von der „Macht der Gewohnheit“ oder in der Benennung des Menschen als „Gewohnheitstier“ wider. Wie ist nun diese unterschiedliche Sichtweise zu erklären? Wie sieht die Philosophie das Phänomen Gewohnheit? Was ist Gewohnheit und wie ist sie aus philosophischer Sicht zu beurteilen? Diesen Fragen soll an diesem Nachmittag nachgegangen werden, auf der Basis einer Abhandlung des französischen Philosophen Felix Ravaisson, die man (ohne zu übertreiben) als die „Mutter“ der modernen Theorien zum Phänomen Gewohnheit bezeichnen kann.




Datum
Do., 23.05.2019
Uhrzeit
15:00 - 16:30 Uhr
Ort
Thomasstraße 20, Kempen, Burg, 1.OG, R. 118


Kreisvolkshochschule Viersen

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